Musik auf dem iPad Pro machen

Ein ähnlich großes Thema wie das Zeichnen und Malen oder die Bildbearbeitung, allerdings ahnte ich das nicht im Entferntesten, als ich anfing, mich mit damit zu befassen.

Alles begann damit, dass ich in meinem Lieblingsbuchladen in Hamburg das damals neu erschienene Buch von Kampert/Kruse „Musik machen mit GarageBand“ in die Hände bekam. Die App GarageBand gehört zu den kostenlosen Programmen des Apple Betriebssystems auf den mobilen Geräten und auf dem Mac.

Da mir als absolutem Anfänger in diesem Genre GarageBand als ziemlich sperrig und sehr komplex erschien, freute ich mich, dass endlich einmal ein deutsches Buch erschien, das den Anfänger behutsam an die Hand nehmen würde.

Es wäre sicher auch so gewesen, am Aufbau des Buches und der verständlichen Sprache gibt es wenig auszusetzen. Aber nachdem ich die Tür zur Musik auf dem iPad aufgestoßen hatte, genügte mir nicht mehr der schüchterne Blick durch den Türspalt, ich musste hinein ins Zimmer und mich gründlich umsehen! Dabei verließ ich GarageBand, um mich nach Apps anderer namhafter Hard- und Softwarehersteller umzusehen.

Und was gibt es dort nicht alles für Schätze, die das Herz jedes Musikinteressierten höher schlagen lässt!

Zu einer Vielzahl von virtuellen Synthesizern gesellten sich Sampler, Stepsequenzer, Drummachines, Effektracks, Filter, Aufnahmeapps, Looper, Midicontroller und einiges mehr. Dazu gehören selbstverständlich auch Apps, die diese Komponenten zusammenschließen und miteinander kombinieren können.

Die allermeisten Programme sind kostenpflichtig, das bedeutet, ich habe eine Menge Geld in dieses absolute Freizeitvergnügen gesteckt und es bisher überhaupt nicht bereut. Denn die Beschäftigung mit der Erzeugung von Tönen (manchmal sind es auch nur „Geräusche“) ist eine so anregende und gleichzeitig so entspannende Tätigkeit, die ich jedem auch nur halbwegs musikaffinen digitalen Senior empfehlen kann.

Begünstigt werden meine laienhaften Bemühungen dadurch, dass ich mir am Beginn meines Rentnerdaseins ein Digitalpiano von Kawei gekauft habe und mir selbst ganz langsam das Spielen beibringe. Darüber berichte ich vielleicht noch extra.

Dieses Piano bietet verbunden  mit dem iPad über einen USB-Anschluss und einen Adapter ein perfektes Keyboard – einen Midi-Controller – um damit Synthesizer auf dem Pad zu bespielen. Ich muss an dieser Stelle noch betonen, dass für diese Kombination ein leistungsfähiges Gerät wie ein iPad Pro benötigt wird, weil in der Regel einige recht stromhungrige Apps gleichzeitig betrieben und eine Menge Daten verarbeitet werden müssen.

Über die unterschiedlichen oben aufgezählten Gruppen von Apps werde ich in loser Folge in den nächsten Monaten berichten. Für interessierte Anfänger, die sich wie ich etwas ausführlicher belesen müssen und wollen, empfehle ich zwei weitere Bücher:

„Moderne Musikproduktion in der Praxis“ von Lars Bohn und „Musiktool iPad: Der kompakte Guide für den praktischen Einstieg“ von Stephan Haewß.

Beide Bücher sind schon vor längerer Zeit erschienen. Deshalb kann nicht erwartet werden, dass bei der Schnelligkeit, mit der Apps im Store auftauchen, alle neuen Programme sofort beschrieben werden können. Ein paar der Begriffe, die ich leider nicht zu Wikipedia verlinken konnte, werden in ihnen erklärt. 

Auf dem oben abgebildeten Screenshot meines iPad ist die erste Seite von fünf meines Ordners mit Synthesizern und Samplern abgebildet. 

 



Kategorien:Hardware, Kunst, Musik, Software

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