Eine schwierige Entscheidung

Der Fotofachhändler Calumet bietet den nicht so ganz finanzkräftigen Fotoenthusiasten gelegentlich für bestimmte Produkte eine längerfristige Finanzierung an. Als langjähriger Sony-Nutzer bin ich deshalb ordentlich ins Grübeln gekommen, ob nicht jetzt die Zeit gekommen ist, meine Objektivsammlung mit einem weiteren hochwertigen Exemplar zu bereichern. Eine Anschaffung von unter Umständen mehreren Tausend Euro, die mir als eine Gesamtzahlung schwer fallen würde.

Doch in welche Richtung möchte ich mich mit meiner Fotografie bewegen? Soll ich meinen Fotorucksack z.B. mit einem 200-600 mm Teleobjektiv (ca. 2 kg) belasten und damit ähnliches Gewicht (mit Kamera und anderen Objektiven plus Stativ vielleicht 5-6 kg) wie in verflossenen Nikon-Zeiten herumschleppen? Ganz davon abgesehen, dass ich auch kein Geld habe für eine Fotosafari in Afrika oder Asien. Es bliebe nur der Zoo, und der ist lange geschlossen gewesen und auf Dauer auch nicht so attraktiv. Denn die paar Rehe, die ich auf den Wiesen rund um meinen Wohnort finden könnte, sind von anderen Fotografen so schön abgelichtet worden, da könnte ich sowieso nicht mithalten.

Also eine andere Richtung: um es abzukürzen, ich habe mich für ein Makroobjektiv entschieden. Das Sigma 105 mm, 2.8 Makro Art für meine Sony Alpha 7III ist eine sehr gute Wahl gewesen. Es kostet ca. 800 Euro und lässt sich damit auch bequem in einem kurzen Zeitraum bezahlen.

Aber – wie könnte es anders sein – einmal wieder in dieses Spezialgebiet zurückgekehrt – wachsen auch die Ansprüche. Es soll nicht nur das übliche Tulpenfoto sein oder ein anfangs noch dekorativer abgeblühter Löwenzahn (auch als „Pusteblume“ bekannt), sondern es sollte auch ein Focusstacking möglich sein, verbunden mit einer Panoramafunktion und anderes mehr.

Ein Einstellschlitten, eine Winkelschiene, ein Panoramakopf für das stabile Stativ müssen her. Und eine Fotosoftware, mit der die vielen nötigen Einzelaufnahmen zu einem gelungenen Ganzen zusammengesetzt werden können. Glücklicherweise verfüge ich als Abonnent der Adobe Creative Suite über Photoshop, mit dem das Ausrichten und Überblenden mehrer als Ebenen geladenen Makrofotos hervorragend funktioniert. Dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Unten ein Beispiel für ein Stacking, das um einen weiteren Ausschnitt verbreitert wurde, eine Panorama-Aufnahme gewissermaßen. Welche Ausrüstung dazu zweckmäßig ist und wie man sie einsetzt, erfahrt Ihr hier.

Eine Hortensie (Sony Alpha 7 III mit Sigma 105 mm/2.8 Makro Art) zusammengesetzt aus zwei Stacking Bildfolgen.



Kategorien:Fotografie

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